Die M+E Industrie in Hessen im Februar 2017

Solides Umsatzplus // Beschäftigungszuwachs flacht ab // Aufträge erneut stark im Minus

Frankfurt am Main. Im Februar 2017 gingen die Aufträge der hessischen Metall- und Elektroindustrie erneut stark, um 7,6 Prozent, zurück. Die Beschäftigungsentwicklung wies im Vergleich zum Vorjahresmonat nur ein marginales Plus von 0,2 Prozent auf. Nach einem deutlichen Plus im Januar verzeichneten die Umsätze im Vergleich zum Februar 2016 eine Steigerung von 6,2 Prozent.

Sorgenkind Auftragseingänge

Der wichtige Zukunftsindikator „Auftragseingänge“ fiel noch einmal wesentlich stärker als im Januar 2017. Die hessische M+E Industrie hatte im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Auftragsschwund von 7,6 Prozent zu beklagen, wobei – gerade nach den zuletzt positiven Tendenzen des Schlussquartals 2016 – vor allem die Auslandsorders mit einem Rückgang um 9,1 Prozent Anlass zur Sorge bereiteten. Besonders stark von den Auftragseinbrüchen betroffen waren der Maschinenbau mit einem Rückgang von 10 Prozent sowie die Automobilhersteller mit einem Minus von 10,3 Prozent.

Umsatzplus – mit etwas weniger Schwung

Mit einem Plus von 6,2 Prozent legten die Umsätze im Februar 2017 nur halb so viel zu wie noch im Januar. Der Hauptgrund für den Rückgang waren die Inlandsgeschäfte mit minus 2 Prozent, wohingegen der Auslandsanteil im Verhältnis zum Vorjahresmonat um 13,8 Prozent wuchs. Insgesamt setzte die hessische M+E-Industrie im Februar 4,9 Milliarden € um, wozu größtenteils der Anstieg in der Branche Metallerzeugung und -bearbeitung um 67,9 Prozent beitrug.

Beschäftigungswachstum verliert leicht an Fahrt
Nach dem Aufwärtstrend zum Jahreswechsel betrug die Wachstumsrate der Beschäftigten in diesem Monat nur noch 0,2 Prozent. Es waren im Februar 2017 also insgesamt 212.700 Menschen in der M+E Industrie beschäftigt – 431 mehr als noch im Vorjahresmonat. Größter Jobmotor waren die Hersteller von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeug-nissen, die im Februar 2017 1.452 Personen mehr beschäftigten und daher insgesamt bei fast 23.500 Personen lagen.

 

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http://www.hessenmetall.de/service-fuer-mitglieder/wirtschaftsentwicklungundkonjunkturumfragen/konjunkturentwicklung.html

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Ulrich Kirsch

Dr. Ulrich Kirsch
Geschäftsführer Kommunikation und Presse