48. Internationale PhysikOlympiade (IPhO) 2017

Die zehn besten Physikschüler Hessens ausgezeichnet // vier Frauen und zwei Hanauer darunter

Wetzlar. Ulrich Schweers vom hessischen Kultusministerium und Stefan Weber, Geschäftsführer der Duktus (Production) GmbH und Vorstandsmitglied des Arbeitgeberverbands Hessenmetall, haben bei der mittlerweile 48. Internationalen PhysikOlympiade die zehn besten Physikschüler Hessens ausgezeichnet.

 

Die Siegerehrung fand am Betriebsstandort der Duktus (Production) GmbH, einem der größten europäischen Anbieter für hochwertige duktile Gussrohre und Zubehör für die Wasserwirtschaft, in Wetzlar statt.



Vier Schülerinnen und sechs Schüler aus neun hessischen Schulen wurden für ihren außerordentlichen Erfolg in dem internationalen Wettbewerb geehrt. Margarida Companys, Annika Failing, Sina Marie Jacob und Yoshi Eschen zeigten erneut, dass Physik nicht nur Männersache ist. Gleich zwei Schüler der „Top 10“ Hessens kommen aus der Karl-Rehbein-Schule in Hanau.

Die zehn Besten der 48. IPhO in Hessen (alphabetisch)

NameVornameSchuleOrt
BöhmerJan Christian-Wirth-SchuleUsingen
CompanysMargarida  Edith-Stein-SchuleDarmstadt
EschenYoshi  Humboldt-SchuleWiesbaden
FailingAnnika  GoetheschuleWetzlar
Herzog MaximilianKarl-Rehbein-SchuleHanau
Jacob Sina Marie Jakob-Grimm-SchuleRotenburg an der Fulda
KaldenbachThierryTaunusschule Bad Camberg
KnatzKonradKönig-Heinrich-SchuleFritzlar
Olischläger HansKarl-Rehbehin-SchuleHanau
Rao
 
Jaynat Raul

 Internatsschule Schloss
Hanseberg
 Geisenheim


„In diesem Jahr feierte ein Superstar der Kosmologie bereits seinen 75. Geburtstag. Nicht zuletzt durch Stephen Hawkings revolutionäre Theorien über den Urknall, schwarze Löcher und die Quantenphysik begeistern sich immer mehr junge Menschen für die Physik. Daher freut es mich umso mehr, dass unsere hessischen Jugendlichen wiederholt ausgezeichnete Leistungen in der PhysikOlympiade vorzuweisen haben. Das ist nicht nur ein Erfolg für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für ihre Eltern und die Schulen, die ihnen den nötigen Rückhalt bieten“, betonte Ulrich Schweers, Referent für Berufliche Bildung im Hessischen Kultusministerium.



Stefan Weber,
Geschäftsführer der Duktus (Production) GmbH und Vorstandsmitglied von HESSENMETALL lobte: „Diese jungen Olympioniken haben genau das, was unsere Mitgliedsunternehmen als Exportweltmeister in der Metall- und Elektroindustrie brauchen. Sie erreichen Spitzenleistungen in Physik und Technik und stellen sich dazu einem harten, internationalen Wettbewerb. Zusammen mit Talenten wie ihnen bilden wir sowohl bei Duktus, als auch beim Rest der Industrie das Herz der hessischen Wirtschaft. Von unseren Ideen und Produkten profitieren Kunden auf der ganzen Welt.“

Gute Berufsperspektiven prognostizierte er nicht nur den Bestplatzierten. Für jeden Tüftler, sowie kompetenten und ehrgeizigen Techniker findet sich ein Platz in der gut bezahlten Metall- und Elektroindustrie, welche mit 213.000 Beschäftigten und rund 11.000 Auszubildenden der größte Arbeitgeber in Hessen ist.

 

Hintergrund:Die Internationale PhysikOlympiade findet einmal jährlich statt; um besonders begabte Schülerinnen und Schüler im Fach Physik zu fördern. Mit theoretischen und experimentellen Aufgaben werden in den ersten vier Runden die maximal fünf besten Schüler/innen eines Landes ermittelt. In der fünften und letzten Runde treten diese Teams aus mittlerweile 80 Ländern gegeneinander an um Medaillen zu erringen.Die ersten beiden Runden sind dabei Aufgabenrunden auf Landesebene, bei denen die erste Runde auf anspruchsvollem Oberstufenniveau und die zweite Runde auf Universitätsniveau liegen. Die dritte und vierte Runde finden über mehrere Tage auf Bundesebene statt und werden vom IPN an einer deutschen Großforschungsanlage organisiert.Die Schlussrunde findet jedes Jahr in einem anderen der teilnehmenden Länder statt; dieses Jahr in Yogyakarta (Indonesien). Denn neben dem Wettkampf stehen das Erleben anderer Kulturen und der Austausch von Jugendlichen weltweit im Vordergrund. Neben der Ehre, sein Land im olympischen Austausch von Jugendlichen vertreten zu dürfen, gibt es für die Teilnehmenden des Auswahlverfahrens zahlreiche Preise wie Urkunden, Gutscheine, Geldpreise und Forschungspraktika zu gewinnen. Die besten hessischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zweiten Runde werden – seit dem Jahr 2001 – durch den Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen e.V. geehrt.Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe einer allgemeinbildenden oder beruflichen Schule, die unter 20 Jahre alt (Stichtag 30.06.) und noch nicht an einer Universität eingeschrieben sind. Die 49. Internationale PhysikOlympiade startet im April.

Rückfragen richten Sie bitte an:
Stefan Löwer, Pressesprecher Hessisches Kultusministerium,
Tel.: 0611 368 – 2006, E-Mail: Stefan.Loewer@hkm.hessen.de
Dr. Ulrich Kirsch, Geschäftsführer Kommunikation und Presse HESSENMETALL,
Telefon: 069 95808-150, E-Mail: ukirsch@hessenmetall.de
Jörg Steiper, Wettbewerbsbeauftragter des Landes Hessen für die
Internationale PhysikOlympiade, Tel.: 0152 01983959, E-Mail: schule@steiper.de

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