Ludwig Erhard Karikaturenausstellung im Haus der Wirtschaft Hessen

29.09. bis 19.10.2017: Ludwig Erhard gestern - heute - morgen

Ludwig Erhard gilt als Mitbegründer der sozialen Marktwirtschaft. 1949 bis 1963 war er Wirtschaftsminister, anschließend bis 1966 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Die rauchende Zigarre war sein Markenzeichen.

Das Jahr 2017 steht im Zeichen Erhards: Im Februar war sein 120. Geburtstag, im Mai sein 40. Todestag, und die Herausgabe seines Buchs "Wohlstand für Alle" jährt sich zum 60. Mal.



Vor diesem Hintergrund zeigt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) eine aktuelle Karikaturenausstellung zum Thema „Ludwig Erhard“.

Die INSM ist eine Gemeinschaftsinititive von Gesamtmetall, HESSENMETALL und dessen Schwesterverbänden. 

Der Kurator Helmut Schmidt stellte rund 50 Werke 23 renommierter Zeichner zusammen. Die Ausstellung präsentiert erstmals eine Kombination von Zeichnungen aus verschiedenen Epochen. So kann der Betrachter sich auf Karikaturen aus den Anfängen der Bundesrepublik und aktuelle Zeichnungen freuen.

Hanns Erich Köhler, Rolf Peter Bauer, Dieter Hanitzsch, Karl-Heinz Schoenfeld, Luff, Burkhard Mohr und Christiane Pfohlmann schwingen ihren Pinsel rund um den Vater der sozialen Marktwirtschaft. Dank ihrer Bilder wird die Geschichte der Bundesrepublik wieder lebendig.

Die Ausstellung ist im Haus der Wirtschaft Hessen, Emil-von-Behring-Strasse 4, 60439 Frankfurt am Main vom 29. September 2017 bis 19. Oktober 2017 von Montag bis Freitag von 9.00 bis 18.00 Uhr kostenlos zu besichtigen.

Zur Einstimmung auf die Ausstellung schreibt der Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft Hubertus Pellengahr:  "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kunst und des satirischen Humors, „Lassen Sie mich ein offenes Wort sprechen: Wir müssen uns entweder bescheiden oder mehr arbeiten. Die Arbeit ist und bleibt die Grundlage des Wohlstandes.“

Nicht nur mit dieser Weisheit wurde Ludwig Erhard zum weltweit anerkannten „Vater des Deutschen Wirtschaftswunders“, ein Titel, den er selbst gar nicht gerne hörte. Erhard hat an der Wiege der Bundesrepublik Deutschland wichtige und richtige Weichen gestellt. Er hat Deutschland auf die Erfolgsspur der Sozialen Marktwirtschaft gesetzt, auf der wir uns heute noch bewegen.

Natürlich hat es in den vergangenen sieben Jahrzehnten auch Fehlentwicklungen gegeben, aber nicht wegen der Sozialen Marktwirtschaft, sondern dann, wenn von Ludwig Erhards vorgegebenem Weg abgewichen wurde. Sein „Prinzip der Freiheit auf dem Markt mit dem sozialen Ausgleich und der sittlichen Verantwortung jedes einzelnen …“ ist bis heute gültig.

Demografischer Wandel, Globalisierung und Digitalisierung verlangen nach einer
Rückbesinnung auf diese Erhard’schen Maximen.  Die Balance zwischen staatlichen Rahmenbedingungen, Eigenverantwortlichkeit, sozialem Ausgleich und unterneh­merischer Ethik, der sich im Sinne Ludwig Erhards auch die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft verpflichtet fühlt, gilt auch noch heute und morgen als Kompass auf dem Weg zu „Wohlstand für Alle“.

Viel Spaß beim Besuch der Ausstellung „Ludwig Erhard – gestern | heute | morgen“.

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